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BioEnergie Hoffenheim

Nahwärmenetz

Mit der Wärme aus dem Biomasse-Heizwerk wird Wasser auf ca. 80 °C aufgeheizt. Das aufgeheizte Wasser wird dann über einen gemeinsamen Verteiler mit Hilfe von Pumpen in einem im Boden verlegten Nähwärmenetz zu den Häusern transportiert (Vorlauf). Über eine Hausanschlussstation wird das Nahwärmenetz mit dem hausinternen Heizkreislauf verbunden und steht für die Beheizung der Räume und für Warmwasser zur Verfügung. Nach der Wärmeabnahme fließt das abgekühlte Wasser über das das Nahwärmenetz (Rücklauf) wieder zurück in das Biomasse-Heizwerk wo dieses erneut aufgeheizt wird.

Über den Wasserdurchfluss und dessen Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf wird mit Hilfe eines Wärmemengenzählers, welcher in der Übergabestation installiert ist, die abgenommene Wärmemenge ermittelt. Nur die tatsächlich verbrauchte Wärmemenge wird bezahlt. Die Bedingungen für die Wärmelieferung (Preise, Haftung, etc.) werden in einem Wärmeliefervertrag festgelegt.

Durch den Anschluss an das Nahwärmenetz haben die Wärmekunden weitere erhebliche Vorteile:

  • Kostenersparnis - Niedrigere Wärmekosten im Vergleich zu fossilen Brennstoffen

  • Raumgewinn im Haus - Durch des Ausbau des alten Heizkessel und des Brennstofflagers (Öltanks) wird zumindest ein Raum frei der dann anders verwendet werden kann

  • Sichere Versorgung durch redundanten (doppelten) Aufbau des Biomasse-Heizwerks

  • Einfachheit - Komfortable Wärmeversorgung, Bestellungen und Anlieferungsvorgänge (bspw. Heizöl) entfallen

  • Sauberkeit – Kein unangenehmer Ölgeruch im Haus

  • Kein Wirkungsgradverlust - es wird nur die Wärmemenge berechnet die tatsächlich genutzt wird

  • Wegfall von Schornsteinfegergebühren