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BioEnergie Hoffenheim

Projektstand





Projektstand September 2013

Im Rahmen der Internationalen Akademie für landwirtschaftliche Berater (IALB) in Karlsruhe mit über 700 Teilnehmern fand eine Exkursion zur BioEnergie Hoffenheim statt.
Die IALB verfolgt die Kernaufgaben landwirtschaftliche Unternehmen zukunftsfähig zu machen, den ländlichen Raum zu stärken und Nachhaltigkeit zu fördern.
Unter Führung von Dr. Dieter Eitel, Amtsleiter beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis erfuhren Dutzende von Fachleuten wie Wärmeenergie nachhaltig und effizient erzeugt und genutzt werden kann.

Arno Zürcher (Leiter nachwachsende Rohstoffe bei der LTZ/Umweltministerium) begrüßte die konkrete Senkung der Treibhausgase durch den Wechsel von fossiler zu erneuerbarer Energie. Die BioEnergie Hoffenheim kommt auf eine Reduktion von ca. 90 % bei CO2 aufgrund kurzer Lieferwege und effizienter Verbrennungstechnologie (z.B. wassergekühlte Edelstahlmulden).

Aktuell liegen die erneuten Emissionsmessungen einer nach § 26 Bundes-Immisionsschutz-Gesetz anerkannten Meßstelle vor („Emissions-TÜV“).
Mehrtägige Messungen bei der BioEnergie Hoffenheim ergaben wiederum sehr gute Werte. Alle gesetzlichen und teilweise noch reduzierten Vorgaben wurden durchgehend eingehalten; meist deutlich unterschritten.

Derzeit finden bereits gut besuchte Bürgerinformationen für den Nahwärmeanschluss in 2014 statt. Bei entsprechendem Interesse können die Ottelsberg-, Garten-, Birken-, Tulpen-, Ahorn- und Sonnenstraße noch im nächsten Jahr an das Bio-Nahwärmenetz angeschlossen werden.
 



Projektstand  Juni 2013

Die erneut gut ausgefallene Miscanthusernte im April konnte erstmalig in die neue Lagerhalle am Ortsrand, brennfertig eingelagert werden.

Um der steigenden Nachfrage nachzukommen (Resonanz aus 4 weiteren Bürgerinformations-Veranstaltungen im Winter/Frühjahr) ging es trotz des langen Winters und des kaltnassen Frühjahrs konsequent an den weiteren Ausbau des Nahwärmenetzes.

Die Daisbacher – und Friedhofstraße sind schon angeschlossen, ebenfalls Am Kirchberg.
Am Ring und Im Grund wird derzeit noch gebaggert und geschweisst.
Bis zum Herbst sind auch Amsel- und Falkenstraße angeschlossen.

So werden bis zum Jahresende weitere 50 – 60 Wärmekunden gewonnen sein; darunter sind auch  einige Mehrfamilienhäuser.

Zwischenzeitlich wurde mit dem Einbau einer Heizanlage auf dem Ortsrandgelände begonnen, bestehend aus einem Biomasse-Heizkessel mit 800 kW und einem Ölkessel als Notaggregat. Zusätzlich steht zur energieeffizienten Nutzung und zusätzlichen Versorgungssicherheit ein großer Wasserspeicher zur Verfügung.
 



Stand Dezember 2012

Im März 2012 trafen sich über 150 Interessierte aus Landwirtschaft, Erneuerbarer Energie, Handwerk, Industrie, Wissenschaft, Behörden und Bevölkerung. Die Ländertour Deutschland war zu Gast bei der BioEnergie Hoffenheim GmbH – diese war als Musterbetrieb ausgewählt worden um Baden-Württemberg zu vertreten. Es ging um Bioenergie-Partnerschaften die gut funktioneren. In Theorie und Praxis (vom Miscanthusfeld bis zum Heizhausleitstand) wurden Informationen und Erfahrungen weitergegeben. -> siehe dazu auch die entsprechenden Artikel / Rubrik Presse (Franz Alt / LTZ / …)

Die Miscanthusernte im April 2012 fiel wieder gut aus; weder Trocken- noch Nassperioden hatten Qualität und Wuchs negativ beeinflussen können. Weitere Landwirte entschieden sich ebenfalls kleinere Miscanthusflächen im Rahmen der Biodiversität anzupflanzen.

Ab spätem Frühjahr bis zum Jahresende wurde ein Gelände am Ortsrand von Hoffenheim vorbereitet für den Neubau einer großen Lagerhalle für Miscanthus, Stroh, Holzhackschnitzel sowie die Erstellung einer Maschinenhalle.
Dies um für den wachsenden Bedarf an Brennmaterial auch in Zukunft gut gerüstet zu sein.
Die alten Lager (Halle im Ort und Feldlager) hätten dafür langfristig nicht ausgereicht oder wäre mit mehr Fahrverkehr verbunden gewesen.

In mehreren Informationsveranstaltungen und Heizanlage-Führungen trafen viele Hoffenheimer Bürger die Entscheidung für Nahwärme aus erneuerbarer Energie.

Der regen Nachfrage entsprechend wurden in der Bussard-, Adler-, Schwalben- und Sperberstraße, sowie Am Leisrain Nahwärmeleitungen verlegt.

So erweiterte sich der Kreis auf 145 Wärmekunden.
 





Stand: 2012 / 2013


Die Nachfrage nach Nahwärme aus erneuerbaren Energien ist in Hoffenheim ungebremst, deshalb erweitern wir gerade unser Nahwärmenetz, weiter wurde das 2. Heizwerk sowie eine Halle zur Lagerung von Brennstoffen gebaut.

Hiermit können wir auch die Ausfallsicherheit erhöhen und die Versorgung der Kunden verbessern.

 





Stand: April / Mai 2011


Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach Nahwärme aus 100% erneuerbaren Energien, erweitern wir gerade unser Nahwärmenetz in den Straßen:

- Heililgwaldstraße
- Am Ring (Teilerschließung)
- Friedhofstraße (Teilerschließung)
- Waibstädter Straße
- Glockenstraße

Während dieser Bauphase werden weitere 28 Hausanschlussobjekte an das Nahwärmenetz der BioEnergie Hoffenheim angeschlossen.

Wir freuen uns über das entgegen gebrachte Vertrauen, 97 Kunden mit Nahwärme versorgen zu dürfen!

 




Stand: Februar 2011


Die BioEnergie Hoffenheim GmbH hat am Wettbewerb "Menschen und Erfolge - aktiv für die ländliche Infrastruktur" teilgenommen.

Unseren Beitrag finde Sie unter: Wettbewerb

"BioEnergie Hoffenheim auf Platz 1 der Miscanthus-Bundesliga"

 




Stand: Dezember 2009


Endlich ist es soweit, die Anlage wird nun Stück für Stück in Betrieb genommen, alles läuft und die ersten Kunden werden bereits über Wärne (Energie) von uns versorgt.

 




Stand: 08.08.2009


Planungs-, Genehmigungs- und Ausführungsarbeiten sind voll im angestrebten Zeitplan.

Nach den Zustimmung der einzelnen Gremien (Ortschaftsrat Hoffenheim, Ausschuss Technik und Umwelt Stadt Sinsheim, Gemeinderat Sinsheim) und der Wärmekunden in Form von Vorverträgen zum Anschluss an das Nahwärmenetz erfolgten stufenweise die folgenden Schritt:

  • Sicherstellung der Finanzierung,
  • umfangreichen Besichtigungen von Referenzprojekten,
  • Vorauswahl und Auswahl von leistungsfähigen Lieferanten,
  • Beachtung von staatlichen und kommunalen Vorschriften und Genehmigungen,
  • Erarbeitung der Feinplanung,
  • Abschluss eines Gestattungsvertrages für das Wärmenetz mit der Stadt Sinsheim
  • Vergabe alle Gewerke,
  • Baubeginn fristgerecht Ende Juli 2009


Im Bereich der Landwirtschaft wurden schon im Frühjahr weitere Flächen mit Miscanthus gepflanzt und Abnahmevereinbarungen mit anderen Landwirten getroffen.

Im April wurden bereits erste Miscanthusflächen geerntet und eingelagert. Dieser gehäckselter Miscanthus steht damit als Brenngut für die angehende Heizperiode 2009/2010 zur Verfügung.

Da auch alternative Brennstoffe wie Holzhackschnitzel und Stroh genutzt werden können, wurden auch hier erste Vorräte angelegt.

Im Heizhaus sind bereits die Vorarbeiten im Gange um die Installation der einzelnen Komponenten (Wärmespeicher, Kesselanlagen, Filteranlagen, ….) termingerecht zu ermöglichen.

Das Wärmenetz, mit einer Trassenlänge von ca. 2.000 Meter, wurde in 3 Bauabschnitte unterteilt. Bauabschnitt 1 umfasst im Wesentlichen den Ortskern.
Hier fand der Baubeginn bereits statt.
Für Ihr gezeigtes Verständnis, dass während dieser Bauphase zeitweise Behinderung und Erschwernisse auftreten, möchten wir uns bedanken.

Der offizielle Baggerbiss mit Oberbürgermeister Rolf Geinert, Ortsvorsteher Karl-Heinz Heß sowie der Ortschaftsrat Hoffenheim, der ARGE Tiefbau (Fa. Vogel & Pallentin), der Rorhverlegungsfirma Schäfer und den Planungsbüros (PEWO, Ing.Büro Albrecht) fand am 06.08.2009 statt. (-> Presse / Artikel RNZ 08.09.2009)